Dienstag, 23. Januar 2018

 

Sport-Trends in den Alpen

© Gabler-Werbung (CC0 Creative Commons)

Winterzeit heißt Zeit für viele Sport und Fun im Schnee. Doch Wintersportler sind ein kreatives Völkchen und probieren gerne Neues aus. Außerdem kommt bei ihnen die Erholung am Berg auch nicht zu kurz. Warum wohl gibt es Dutzende Sonnenstühle an der Skihütte? Und weshalb bieten Hersteller Skistöcke mit einem kleinen Fach für ein Schnäpschen an? Genau, weil Skifahrer gerne Neues und Witziges ausprobieren. Diese aktiven Trends sind aktuell auf den Bergen zu finden – und das nicht nur im Winter.

Fatbiking: Mit Reifen durch den Schnee

Auf einem Berg sieht man im Winter eigentlich niemals Fahrräder. So war es zumindest in der Vergangenheit. Doch das Bild hat sich geändert. Die angesagten Fatbikes sind dazu gemacht, über Schnee zu rasen. Ein Rennen über die Piste mit einem Zweirad ist ein Trendsport, der ziemlich verrückt und nichts für schwache Nerven ist. Die Reifen weisen bei den besonders üppig ausgestatteten Zweirädern eine Breite von fast elf Zentimetern auf. 

© brisch27 (CC0 Creative Commons)

Elektro-Mountainbike: Mit Elan vorbeiziehen

Ein Mountainbike mit elektrischem Antrieb – warum eigentlich nicht? E-Mountainbikes ermöglichen es auch weniger geübten Zweiradfahrern, steile Berge zu erklimmen und Aussichten zu genießen, die ihnen ohne den kleinen Antrieb nicht offen stehen würden. Mit diesem Bike rückt auch eine Überquerung der Alpen für Gelegenheits-Biker in greifbare Nähe.

Airboarding: Mit dem Luftkissen unterwegs

Mit dem Bike downhill über die Piste rasen ist nur eine Alternative zu Skiern und Snowboards. Airboards sind ebenfalls auf den winterlichen Bergen zu sehen. Im Prinzip handelt es sich um ein kleines Luftkissen, auf dem die Fahrer mit dem Kopf voran liegen und sich buchstäblich den Berg hinunterstürzen. Aufgrund der glatten Oberfläche der Unterseite des Airboards rasen die Wintersportler blitzschnell hinunter. Angebote gibt es in Österreich zum Beispiel in der Region Lammertal-Dachstein.

Iglu: Mit der Familie aktiv sein

Nicht nur Sportgeräte bringen die Menschen in den winterlichen Bergen in Bewegung. Auch Aktivitäten, die an einem einzigen Ort stattfinden und ohne Geschwindigkeit auskommen, liegen im Trend. Im Winter ist der Bau eines Iglus eine spannende Möglichkeit, den Familienzusammenhalt nachhaltig zu stärken. Gemeinsam einen schützenden Unterschlupf zu bauen erfordert eine gute Zusammenarbeit sowie eine funktionierende Kommunikation. In Workshops lernen Familien die Grundbegriffe und können alsbald mit dem Kursleiter aufbrechen, um das eigene Iglu zu bauen. Die Mutigen übernachten dick vermummt sogar im Iglu – für die Kleinsten ist das jedoch nicht ratsam. Ganz so schön, wie die Iglus des schwedischen Eishotels in Jukkasjärvi werden diese vermutlich nicht werden, doch mit Sicherheit werden sie einzigartig sein.

© Alexandra_Koch (CC0 Creative Commons)

Trailrunning: Mit viel Action

Trailrunning heißt, sich abseits der eingetretenen Pfade zu bewegen. Begonnen hat der Trend in der Stadt. Dort haben sich waghalsige Sportler quer durch den Großstadtdschungel bewegt und dabei Mauern überwunden, Geländer übersprungen, Dächer überquert. Umgesetzt auf die Berge heißt das, dass Sportler durch unwegsames Gelände klettern, springen, laufen, rennen. Das braucht eine sehr gute Kondition und vor allem eine ausgezeichnete Koordination.

Nicht jedem liegt es, sich in dem Bergen mit so verrückten Aktivitäten zu beschäftigen. Ruhesuchende werden es vorziehen, abseits der stark frequentierten Hotspots Muße zu finden. Wer es in den Bergen etwas ruhiger angehen lässt, entscheidet sich zu einer Wanderung über schneebedecke Hänge, zu verschwiegenen Hütten und über einsame Pfade. Touristenmassen im Winter sind auf diesen ausgewählten Winterwanderungen jedenfalls nicht zu erwarten.

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